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 Béto e.V. present:                                                     Tagung

                                                             Integrationsmaßnahme

Schul- und Bildungssituation von Jugendlichen mit afrikanischem Hintergrund in Deutschland

Datum  27- 28 Mai  2006

Ort: Jugendgästhaus. City Hostel. Düsseldorfer Str. 1- Düsseldorf/ Oberkassel

Zielgruppe des Seminars: Afrikanische Eltern, Deutsche aus Bildungs- und pädagogischen Bereichen, Multiplikatoren, die sich mit der Schulsituation junger Afrikaner beschäftigen.

Bildung und Beruf haben einen wichtigen Stellenwert im Leben und sind fundamentale Voraussetzungen für eine bessere Zukunft junger Menschen. Ohne einen qualifizierten Schulabschluss bleibt der Weg in eine weiterführende Ausbildung zumeist verschlossen. In dieser schlechten Situation befinden sich vor allem häufig afrikanische Schüler-und Schülerinnen. Selten haben sie die Chance, weiterführende Schulen zu besuchen, um später ein Studium aufnehmen zu können. Ursachen dieser Probleme sind einerseits unzureichende Sprachkenntnisse, Ignoranz der eigenen Migrationgeschichte, sowie das Fehlen positiver Identifikationsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite gehören auch Diskriminierungs-Erfahrungen der Jugendlichen und mangelnde Kenntnisse ihrer Eltern über das deutsche Schul-und Ausbildungssystem zu den Ursachen.

In Form von Seminaren und Arbeitsgruppen soll die Schulproblematik der afrikanischen Kinder genauer analysiert und Lösungsansätze gefunden werden, die in Zukunft zur Optimierung ihrer Leistungen beitragen können.

 Programmablauf:

Sa. 27. 05

9 – 10 Uhr Einreise und Frühstück

Referat  ab 10 Uhr

In einem Eingangsvortrag präsentiert Dr. Denis Kapuku Mukuna ( Uni Köln, Vorsitzender Kongolesische Gemeinschaft in Deutschland NRW. e.V.)

die allgemeine Situation junger Afrikaner und Afrikanerinnen in Deutschland:

Was hindert die meisten afrikanischen Schüler/innen daran eine bessere Schulform zu besuchen?  Sind junge Afrikaner besonders schlecht im Lernen? 

Kurzer Schülerbericht 

Diansisulua Sophie Mfulama (Schülerin 13. Klasse Gymnasium Düsseldorf.)

Was sind im Einzelnen die Probleme junger Afrikaner und Afrikanerinnen in der Schule?

Referat :

 Dr. Dela Apedjinou ( Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Uni Essen)

Inwiefern kann das komplizierte deutsche Schulsystem ein Hindernis für das gute Abschneiden afrikanischer Schüler darstellen?

Werden die Probleme junger Afrikaner in der Schule als solche erkannt?

Welche Fördermaßnahmen bieten ihnen die Schulen bzw. Bildungsstrukturen?

Mittagessen

Referat

Dr. Denis Mukuna

Welche Rolle spielt das Verhalten afrikanischer Eltern am Schulmisserfolg ihrer Kinder?

Der Alltag gestaltet sich sehr überfordernd für viele afrikanische Eltern.

Sind sie überhaupt noch in der Lage, die Schulsituation ihrer Kinder besser zu bewerten, um sie adäquater zu betreuen oder deren Interessen zu vertreten?

Kaffee- Pause

Arbeitsgruppe

Sigrid Beuting Matore (Künstlerin und seit 23 Jahren Dozentin an Schulen und weiteren Bildungsinstitutionen)

Welchen Stellenwert hat die Schulsituation von Kindern afrikanischer Eltern im Alltag? Hat sie Priorität? Wie kann die Gesamtsituation verbessert werden?

 Abendessen

 20 - 24. 00 Uhr. Unterhaltung: Show mit M.AZ ( Afro Pop) & Afrika DJ

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So. 28 Mai

8.30 – 9. 50 Uhr. Frühstück

10 Uhr

Referat:

Franklin Nkangou Mikangou ( Journalist, Event Manager, Béto e.V.)

Inwiefern können die Ignoranz der eigenen Migrationgeschichte, sowie die fehlenden positiven Identifikationsmöglichkeiten zur schlechten schulischen Leistung der jungen Afrikaner und Afrikanerinnen beitragen?

Referat:

Dr. Jonas Koudisssa ( Katholischer Priester / Uni Köln)

Die afrikanische Kirche in Deutschland stellt eine feste Autoritätsstruktur im Leben der Afrikaner dar. Welche Rolle kann sie in der Erziehung von jungen Afrikanern und Afrikanerinnen spielen? Oder ist sie in dieser Hinsicht selbst ein reales Problem?

Mittagpause:

Arbeitsgruppe:

Dr. Denis Mukuna

Ausgrenzungs-und Diskriminierungserfahrungen gehören zum Alltag vieler afrikanischer Schüler und Schülerinnen. Wie gehen sie damit um?

Arbeitsgruppe

Alexandre Ndjeng Biyouha ( Dipl-ing.).

Welche Herangehensweise ist notwendig, damit in Zukunft Fehler der Vergangenheit vermieden werden können?

Ende der Tagung: gegen 17 Uhr

Koordination – Projekt Leiter: Franklin Nkangou Mikangou

Tel: 0172 284815. Mikangoubeto@gmx.net

Träger: Béto e.V. info@beto-ev.org.  WebSite:www.beto-ev.org

Assistent: Dr. Denis Mukuna

Moderation: Ibrahim Diallo ( Dipl. Kaufmann, Consultant- Performances Management Consulting )

Konzeptentwurf: Vincent Djimo ( Journalist )

Gesamte Redaktion: Franklin Nkangou Mikangou

Fördern: Friedrich Ebert Stiftung e.V.


Miss Black Beauty 2005

Bilder

Miss Black Beauty in Deutschland

Miss Black Beauty & Afrika Markt 05

So. 13 November,11- 21 Uhr. Die Kantine/ Köln- Longerich. Neusser Landstraße 2 Infostände, Basar, Gastronomie, Bühnenprogramm mit: MAZ; Fragam, Magic Brasil Show; Miss Black Beauty Modenschauen.Chorographie: Maria Christina, Moderation: Franklin Nkangou Mikangou

VVK: 3 €, Tageskarte: 5 €. Kinder unter 12 J. Eintritt frei

www.beto-ev.org.                                                                             -------------------------------------------------------------------- Zum 3 Mal wird die Miss Black Beauty Wahl von Béto e.V. in Deutchland organisiert.

Nach dem Afrika Open Air Markt & Fest am 26 Juni 05 auf der Schadowplatz Düsseldorf/ City , wo eine top Modenschau mit Kollektion der Modeschöpferin Motsé Akanati aus Kongo Brazzaville präsentiert wurde, kommt Béto e.V. wieder die Landschaft der Event Kultur Deutschlands bereichen. Die Veranstaltung " Miss Black Beauty & Afrika Markt" in Köln in Die Kantine gilt als eine der Highlight dieses Jahr 05 in der Bereich der afrikanischen Kultur und Events in Deutschlans besonders in NRW. Mohamed Bounouar hat mit Franklin Nkangou Mikangou; Journalist, Herausgeber des Béto Magazins von 1985- 2000, Event Manager und Gründer des Béto e.V. gesprochen.

Gespräch zwischen Mohamed Bounouar und Franklin Nkangou Mikangou

Mohamed Bounouar: „Herr Franklin Nkangou Mikangou, Sie sind der Initiator von Miss Black Beauty und Sie veranstalten am 13 November 2005 wieder diese Veranstaltung. Welche Bilanz ist aus der zweiten Veranstaltung der Wahl zur Miss Black Beauty, Deutschland, im Rahmen der Verkaufsausstellung über Kultur, Kunst und Tourismus Afrikas, welche am 16. Mai 2004 in Bonn stattgefunden hat zu ziehen ?“

  • · F. Nkangou Mikangou: „Die Wahl der Miss Black Beauty war ein Erfolg in einem Land wie Deutschland, wo man normalerweise ohne größere finanzielle Unterstützung keine einigermaßen gut organisierte kulturelle Veranstaltung erfolgreich durchführen kann. Es ist im Allgemeinen sehr schwierig für einen Einzelgänger, große Sponsoren und viel Unterstützung der Medien für solche Projekte zu finden., wenn es sich um kulturelle Aktivitäten über Afrika handelt. Der Zufall wollte es, dass es vom Fernsehen glücklicherweise vorher eine Berichterstattung gab. Eine Woche vor der Veranstaltung hat der "WDR" uns in der Sendung Kosmos TV ca. 2 Minuten gewidmet, um die festliche Veranstaltung anzukündigen. Es gab ein Interview über mich und 2 der Bewerberinnen. Dieses Glück hat man nicht sehr oft. In früheren Zeiten hatte ich als Herausgeber und Verleger der Zeitschrift „Béto“ schon einige Male Gelegenheit, im Deutschen Fernsehen über Afrika und über meine Arbeit zu sprechen. Tatsache ist aber, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass sowohl Fernsehen wie auch die Presse in Deutschland nicht so gern über afrikanische kulturelle Veranstaltungen berichtet, besonders, wenn diese von einem Einzelgänger initiiert wird.
  • · Fast 1400 Leute haben diese Veranstaltung besucht. Im Gegensatz zum Jahr davor haben sich weitaus mehr Bewerberinnen für die Wahl gefunden. Mehr als dreißig junge Frauen haben sich für die Wahl angemeldet. Bei einer mehrtägigen Veranstaltung hätten sich sicherlich noch mehrere Bewerberinnen gemeldet. Aus z. B. finanziellen Gründen ist es mir bis jetzt leider nicht gelungen, diese Art von Veranstaltungen für ein ganzes Wochenende zu organisieren, da mir auch die Unterstützung von Sponsoren gefehlt hat. Ich wünschte mir dafür in Zukunft mehr Hilfsbereitschaft von außen für eine Sache, die sehr zur Völkerverständigung beiträgt.“
  • · Mohamed Bounouar: „Aber diese Art von Veranstaltungen betreiben Sie doch schon seit länger Zeit. Sie sind ja nicht ein Anfänger auf diesem Gebiet.“
  • · F. Nkangou Mikangou: „Deutschland ist nicht mit Ländern wie Frankreich, Belgien, England oder Holland zu vergleichen, die bereits seit längerer Zeit mit der afrikanischen Kultur vertraut sind. Zwischen 1970 und bis ca. 1990 galt Deutschland als eines der europäischen Länder, die sich mehr für die Begegnung der Kulturen der Welt bemüht hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwer, Leute für diese Art von Veranstaltungen zu gewinnen. Es gibt sicherlich in Deutschland einige wenige etablierte Veranstaltungen, die mit öffentlichen Mitteln unterstützt oder gesponsert werden.
  • · Mohamed Bounouar: „Es gibt doch zur Zeit sehr viele hier in Deutschland lebende Afrikaner und Anhänger Afrikas - sollte es da nicht möglich sein, diese für eine mehrtägige regelmäßige Veranstaltung zu gewinnen?“
  • · F. Nkangou Mikangou „Erfahrungsgemäß habe ich festgestellt, dass die meisten Afrikaner kein Interesse für diese Veranstaltungen bzw. ihre eigene Kultur zeigen. Die Mehrzahl unter ihnen zieht es vor, ihre Freizeitzeit am Wochenende in den Kirchengemeinden zu verbringen oder bleiben unter sich.“
  • · Mohamed Bounouar: „Bei den beiden Veranstaltungen der Miss Black Beauty konnte man den Eindruck gewinnen, dass hierbei nur afrikanische Frauen teilnehmen können.
  • · F. Nkangou Mikangou: Das ist nicht richtig Die Miss Black Beauty-Wahl ist nicht nur für afrikanische Frauen bestimmt, sondern für alle „Farbigen“ zwischen 18 und 35 Jahren.
  • · Mohamed Bounouar: „Wann findet die nächst Miss Black Beauty-Wahl statt?
  • · F. Nkangou Mikangou: „Falls wir genügend Sponsoren finden, möchte ich das sehr gerne in Jahr 2006 am liebste in Berlin wiederholen.“
  • · Mohamed Bounouar: „Sie haben früher mit ihrer Zeitschrift Béto Magazin mit ihren politischen Beiträge sich der Name gemacht. Sie haben über Entwicklungspolitik und Soziale Thematik Afrikas sich beschäftigt. Jetzt schein fast sich nur um Beauty bei Ihnen drehen; wenn man auch Ihre neue Zeischrift Béto Guide ansieht. Ist es wirklich notwendig, Miss Black Beauty zu organisieren, wo in Afrika und Diaspora (andere Länder) Armut herrschen?
  • · F. Nkangou Mikangou: „Das Ziel der Veranstaltung ist die Integration der Frauen sowie die Kulturidentität aus den vorgenannten Ländern. Trotz aller Armut und Probleme ist es wichtig, den Menschen auch etwas Mut zu machen und Spaß zu vermitteln so wie dies auch in anderen Ländern der Fall ist, wo solche Miss-Wahlen stattfinden. Die Wahl ist eine Promotion für andersartige Kultur und Mode.Über Entwicklungspolitik wird ich auch immer wieder zurück greifen; besonders wenn Béto e.V. genung Mittel bekommt um die Vorhaben zu realisieren.

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