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Interview
mit Frau Tiruwork Zeleke, Inhaberin des Restaurants Tiru.
Das einzigartig Restaurant Tiru, nach seiner Besitzerin und Chefköchin,
der 45-jährigen Äthiopierin benannt, ist auf der Linderstr.
69 (Fußweg 3 Minuten zum S. Bahnhof Wehrhahn Düsseldorf)
und gilt als ein Restaurant mit ursprünglichen Gerichten, die
genauso auch in Äthiopien zubereiten werden.
Das gemütliche Restaurant mit seiner ausgefallenen, äthiopisch-
exotischen Küche ist das Erste seiner Art für anspruchsvolle
Genießer und zählt zu denen, welche von der lokalen Presse
in der letzten Zeit immer wieder empfohlen werden.
Franklin Nkangou Mikangou, hat sich mit Frau Tiruwork (Tiru) Zeleke,
der charmanten und liebenswürdigen Inhaberin unterhalten
:
F.Mikangou:
Was bedeutet Tiru, der Name ihres Restaurants?
Tiru:
Tiru ist eine Abkürzung meines Vornamen Tiruwork. Ich werde
Tiru von denjenigen genannt, die mich lange kennen. Tiru bedeutet
gut, und Work bedeutet Gold. Zusammen kann man das also so übersetzen:
Gutes Gold.
F.Mikangou:
Wie lange existierte das Tiru Restaurant schon?
Tiru:
Das Restaurant existiert seit Anfang 2006.
F.Mikangou:
Was unterscheidet die äthiopische Küche von der deutschen
oder von der exotischen Kochkunst anderer afrikanischer Länder?
Tiru:
Die äthiopische Küche unterscheidet sich nicht nur erheblich
von der deutschen Küche sondern auch von der sonst bekannten
Küche des Afrikas südlich von der Sahara und des orientalischen
Raums. Deshalb ist die äthiopische Esskultur so nicht vergleichbar.
Grundnahrungsmittel bei uns ist „ Injara“, ein pfannkuchenartiger
Fladen aus Sauerteig, der aus dem, nur am Horn von Afrika vorkommenden
Getreide“ Treff“, in dafür vorgesehen Pfannen hergestellt
wird. Dazu werden diverse Saucen, “ Wot“ serviert, die
es in verschiedenen vegetarischen und fleischhaltigen Variationen
gibt.
F.Mikangou
Warum haben Sie das Tiru Restaurant eröffnet?
Tiru:
Kochen macht mir richtig Spaß. Ich wollte schon immer mein
Hobby zum Beruf umwandeln. Ein Restaurant zu eröffnen bedeutet
für mich die Gelegenheit zu haben, immer zahlreiche Menüs
zubereiten. Das ist meine Art, einen Beitrag zu leisten für
die Promotion meines Landes Äthiopien und auch für den
ganzen Kontinent Afrika.
F.Mikangou:
Außer den zwei äthiopischen Restaurants in Düsseldorf,
gibt es mehr als drei in Köln.
Gibt es zwischen Ihnen Kontakte oder eine Zusammenarbeit?
Tiru:
Ja, ich habe Kontakte mit Restaurantbesitzern und Mitarbeitern in
Köln. Wir tauschen Ideen und Erfahrungen aus.

Wie lauft denn Ihr Geschäft?
Tiru:
Ganz gut. Ich habe am Anfang viele Flyer drucken und fleißig
verteilen lassen. Es kommen mittlerweile auch einige Stammkunden,
worüber ich mich sehr freue. Ich habe fast keine Werbeanzeigen
in den Medien aufgegeben. Viele meiner Kunden empfehlen das Restaurant
an andere weiter. Das Geschäft läuft wegen der Mundpropaganda
ganz gut. Die Mundpropaganda von zufriedenen Kunden ist eine gute
Sache.
Die Presse hilft mir auch etwas. Ich bin allen diesen Multiplikatoren
sehr dankbar.
F.Mikangou:
Kommen Ihre Zutaten aus Äthiopien oder kaufen Sie die hier
in Deutschland?
Die Zutaten kommen hauptsächlich per Cargo aus Äthiopien
und meine Mutter ist die Jenige die da Unten einige frische Gewürzte
und Zutate zubereitet für mein Restaurant. Ich lege dabei viel
Wert auf frische Produkte.
F.Mikangou:
Was für weitere Projekte haben Sie?
Tiru:
Mein erster Wunsch ist es natürlich, dass mein Restaurant noch
besser läuft. Ich möchte daher noch mehr Kunden für
mein Restaurant gewinnen.
Dann hoffe ich, einen Lieferservice auf die Beine zu stellen und
damit Speisen, Injaras wie es getan werde für Pizzas, zu den
Arbeitsstellen, Büros und Privatanschriften meiner Kunden in
nahe gelegene Viertel von Düsseldorf zu liefern. Die äthiopische
Kochkunst kann dadurch noch besser bekannt gemacht werden.
Tel. : 0211/ 6801041 Linderstr. 69. 40233 Düsseldorf www.tiru-restaurant.de
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